Von il Santo zum Franziskusweg

Heute gibt es nicht viel zu erzählen. Gestern Abend fasse ich spontan den Entschluss nach Spoleto zu fahren und von dort aus auf dem Franziskusweg weiterzugehen. Den musste ich leider vor zwei Jahren im Winter wegen Grippe abbrechen. Also los zum Bahnhof um ein Ticket zu buchen. So darf ich ausnahmsweise einmal früh aufstehen. Bereit kurz nach neun geht der Zug und zuerst muss ich noch rund drei Kilometer zum Bahnhof laufen. Das Wetter ist nicht mehr so schön und es wird in den nächsten ein, zwei Tagen wahrscheinlich nicht besser. Es ist Regen angesagt.

Treffen mit einem Franziskaner

Trotz meiner nicht gerade guten Laune, die ich seit gestern mit mir herumtrage, gibt es trotzdem schöne Momente. So treffe ich im Zug einen Franziskaner. Pedro stammt aus Südafrika und lebt derzeit in einem Convent in Rom. Sehr sympathischer Mensch. So unterhalten wir uns stundenlang und es ist für mich ein wertvoller Austausch. Wir reden über Heimat, Gott und nicht Vaterland, sondern vom Leben. Sehr spannend.

Regen holt mich ein

Am späten Nachmittag komme ich in Spoleto an. Das ist eine wunderschöne Stadt in Umbrien, die auch schon Göthe besucht hat. Leider meint es das Wetter nicht so gut und es beginnt gleich mal zu regnen. Aber heute laufe ich ja nicht und so ist das weiter nicht schlimm. Für morgen muss ich mich erkunden, wie ich am besten starte. Der Weg über die Ponte di Torri ist immer noch gesperrt, seit dem Erdbeben vor ein paar Jahren. Das bedeutet für mich, ich darf einen Umweg in Kauf nehmen und vor allem nicht über die Brücke pilgern. Das ist sehr schade. Heute gibt es leider nur wenig Fotos. Aber das ändert sich auch wieder.

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