Pilgerblues – und Glück im Unglück

Ausblick Centro Storico

Heute möchte ich eine Etappe einsparen. Denn die ersten Kilometer geht es wieder auf dem gleichen Weg zurück, den ich gestern gegangen bin. Und danach folgt ein Abstieg von rund 400 Metern. Also denke ich mir, ich fahre erst mit dem Bus nach Portico di Romagna und geh von da aus weiter nach Premilcuore. Und schon habe ich einen Tag eingespart. Der Bus fährt kurz vor sieben Uhr und ich steh zeitig auf. Nicht wirklich meine Zeit, heute aber leider notwendig. Alleine zu Hause Ich habe die Rechnung aber ohne

Ein harter Tag in den Bergen

Heute habe ich richtig gut geschlafen. Meine Unterkunft war richtig schön und sehr einsam gelegen. So konnte ich einfach die Stille geniessen. Was will mein Pilgerherz mehr. Um zehn Uhr breche ich auf, es geht schon bald im Wald den Berg hinauf und das sehr steil. Gleich mit einer langen Steigung zu beginnen ist nicht unbedingt das, was ich als Nachtmensch am Morgen brauche. Ich quäle mich über 800 Höhenmeter hinauf und denke mir mehrmals: Wenn ich jetzt die Möglichkeit hätte abzubrechen, dann würde ich es tun. Aber mitten im

Ein Tag Ruhe für Körper und Geist 

Regen in Sicht

Der Wetterbericht verhiess gestern nichts Gutes. Stürmisches Wetter mit viel Regen. Heute schaut es schon besser aus, aber ich traue der ganzen Sache nicht über den Weg und bleibe einen Tag in Corniolo. Es ist mir einfach zu gefährlich auf über 1500 Meter aufzusteigen. Es ist zudem eine lange Etappe und mit nassen Schuhen nicht wirklich lustig. Also fröne ich dem Nichtstun und lege meine müden Beine hoch. Obwohl ich mit meinen Füssen richtig happy bin. Ich spüre sie zwar nach den Touren, es ist jedoch besser als ich befürchtet