Ostern feiern in Poggio Bustone

Heute habe ich für euch einen Bericht der anderen Art – verfasst von Pilgerin Renate, mit der ich ein paar Tage unterwegs sein durfte. Sie feierte die Ostertage in Poggio Bustone und besuchte auch Sacro Speco, das ich leider gesundheitsbedingt auslassen musste. (Hier nachzulesen). Poggio Bustone Viel Spass beim Lesen und herzlichen Dank an die Autorin.   Poggio Bustone – welch geheimnisvoller Name für eine der vier franziskanischen Einsiedeleien rund um Rieti. Neben Fonte Colombo, La Foresta und dem touristisch überlaufenem Eremo Greccio (jenem Ort, wo Franziskus 1223 die Weihnachtskrippe

It’s time to say Goodbye

Heute steht meine letzte Etappe auf meinem Pilgerweg auf dem Programm und es heisst langsam Abschied nehmen vom Cammino di San Francesco. Am Abend kräftigen wir uns noch einmal bei Pizza und Pasta und lassen dabei den Tag und auch die Etappen Revue passieren. Die Unterkunft in Montelibretti ist sehr schön. Ich schlafe in einem alten Haus, das Zimmer ist zwar klein, aber schön eingerichtet und hat eine funktionierende Heizung. Nach dem gestrigen, sehr garstigen und kalten Wetter ist das eine Wohltat. Am Morgen bin ich früh wach und wir

Knöchel gut, alles ist gut

Nach dem Wetterglück von gestern, geniessen wir die Spaghetti alla Nonna, die uns die Mutter der Vermieterin der Unterkunft serviert. Natürlich mit Antipasti, die richtig köstlich sind. Auch die Unterkunft ist toll und hat richtig Stil. Mein Knöchel ist mittlerweile um zwei, drei Zentimeter angeschwollen und schmerzt. Ich behandle ihn nochmals mit meiner Salbe und nehme eine Voltaren ein. Hoffentich geht das morgen gut. Dann schlafe ich wie ein Engel, der ich wahrhaftig nicht bin. Am morgen staune ich, meinen Knöchel spüre ich nicht mehr, die Schwellung ist weg und

Früh aufstehen lohnt sich allemal

Da wir im Frauenkloster Collina Sacro Cuore nächtigen, das überaus gepflegt ist und über Einzelzimmer verfügt (EZ/VP gegen Spende, wir geben je 30 Euro) sind wir dazu verdonnert bereits früh zu starten. Das Abendessen ist einfach und besteht aus ein paar Pizzaschnitten, Suppe und einem tollen Salat aber sehr lecker. Um halb neun scheuchen uns die netten Schwestern aus den heiligen Hallen ins Bett. Es herrscht hier ein eisernes Regiment, das ich bereits aus dem Kloster in Rapperswil kenne. Das ist gut so, Pilger sollten solche Unterkünfte schätzen zu wissen,