Corona: Und plötzlich ist alles anders

Derzeit hält uns bekanntlicherweise der Corana-Virus alle in seinem Bann oder besser ausgedrückt, er bremst uns richtiggehend ein. Viele Menschen sind in Kurzarbeit, andere in die Arbeitslosigkeit geraten.  Zudem erfreut sich Homeoffice “grosser Beliebtheit”. Auch dem “Stay at home” wird grösstenteils gefrönt – hoffentlich. Keine ausgedehnten Shoppingtouren, kein Extremsport und keinen Apero unter Freunden mehr. Händeschütteln, anderen auf die Schulter klopfen und auch das mit der Busserei hat sich erledigt. Lieber Abstand halten um den herumfliegenden Tröpfchen zu entgehen. Nichts ist mehr, so wie es war. Das verändert auch uns,

Camino Feuer lodert weiter

Anmerkung: Dieser Pilgerbericht stammt von Raphaela Maria Lüthi aus Winterthur. Sie ist begeisterte Pilgerin und erzählt uns hier von ihren Erfahrungen auf dem Camino Frances. Die ersten drei Berichte könnt Ihr unter der Rubrik Camino Frances nachlesen.   von Raphaela Maria Lüthi Heute steht die letzte Etappe nach Santiago bevor. Noch im Dunkeln, bevor die Morgendämmerung einsetzt, mache ich mich mit meiner Taschenlampe auf den Weg. Bestimmt sind meine Pilgerfreunde von gestern schon früher los als ich und mit viel Vorsprung bereits über alle Berge enteilt. Aber wie immer stört

„Up and Downs“ sind treue Gefährten

Anmerkung: Dieser Pilgerbericht stammt von Raphaela Maria Lüthi aus Winterthur. Sie ist begeisterte Pilgerin und erzählt uns hier von ihren Erfahrungen auf dem Camino Frances. Es folgen noch weitere Berichte. Viel Spass beim Lesen.   Von Raphaela Maria Lüthi Heute bin ich schon früh wach. Leider gibt es um 6:00 Uhr in der Pension kein Frühstück. So mache ich mich bereit und esse einen Müsliriegel zur Stärkung. Ohne Kaffee dafür mit Stirn- und Taschenlampe bewaffnet geht’s um 7:00 Uhr los. Sportliche 30 km liegen heute vor mir. In den dunklen Morgenstunden

Auftakt im Morgengrauen

Anmerkung: Dieser Pilgerbericht stammt von Raphaela Maria Lüthi aus Winterthur. Sie ist begeisterte Pilgerin und erzählt uns hier von ihren Erfahrungen auf dem Camino Frances. Es folgen noch weitere Berichte unter der Rubrik Camino Frances. Viel Spass beim Lesen. Von Raphaela Maria Lüthi Bereits um 7:30 Uhr gehe ich zum Frühstück. Draußen ist es noch stockdunkel. Hier in Spanien geht die Sonne um einiges später auf als bei uns. Ach du meine Güte denke ich mir, das kommt ja schon ganz gut. Glücklicherweise habe ich meine Stirnlampe dabei. Während ich

Wegsuche gestaltet sich schwierig

Anmerkung: Dieser Pilgerbericht stammt von Raphaela Maria Lüthi aus Winterthur. Sie ist begeisterte Pilgerin und erzählt uns hier von ihren Erfahrungen auf dem Camino Frances. Es folgen noch weitere Berichte. Viel Spass beim Lesen.   Von Raphaela Maria Lüthi Am 27.1.2020 sitze ich auf meinem gemütlichen Sofa in der warmen Stube. Mein fünfjähriger Sohn spielt mit seinem Playmobil, das er zu Weihnachten bekommen hat. Währenddessen blicke ich etwas ratlos in meinen Kalender, denn ab kommendem Sonntag habe ich eine Woche Urlaub. Es ist schwierig für mich zu entscheiden, wohin die Reise

Warmduscher haben es nicht leicht im Leben

Caprese Michelangelo ist ein verschlafenes Dörfchen. Viel ist hier nicht los. Es gibt kaum Unterkünfte und auch Restaurants gibt es nur zwei. Das eine ist geschlossen, wie auch die Bar – Ruhetag lässt grüssen. Also wandere ich hinauf zum Duca di Michaelangelo und schreibe da meinen täglichen Pilgerbericht. Dabei treffe ich wieder auf das deutsche Pärchen und wir essen noch gemeinsam zu Abend. Sehr gute Küche, toll für einen Feinschmecker wie mich. Es gibt in dieser Gegend eh kaum Lokale, die sich nicht aufs Kochen verstehen. Dann geht es zurück