Wegsuche gestaltet sich schwierig

Anmerkung: Dieser Pilgerbericht stammt von Raphaela Maria Lüthi aus Winterthur. Sie ist begeisterte Pilgerin und erzählt uns hier von ihren Erfahrungen auf dem Camino Frances. Es folgen noch weitere Berichte. Viel Spass beim Lesen.   Von Raphaela Maria Lüthi Am 27.1.2020 sitze ich auf meinem gemütlichen Sofa in der warmen Stube. Mein fünfjähriger Sohn spielt mit seinem Playmobil, das er zu Weihnachten bekommen hat. Währenddessen blicke ich etwas ratlos in meinen Kalender, denn ab kommendem Sonntag habe ich eine Woche Urlaub. Es ist schwierig für mich zu entscheiden, wohin die Reise

Warmduscher haben es nicht leicht im Leben

Caprese Michelangelo ist ein verschlafenes Dörfchen. Viel ist hier nicht los. Es gibt kaum Unterkünfte und auch Restaurants gibt es nur zwei. Das eine ist geschlossen, wie auch die Bar – Ruhetag lässt grüssen. Also wandere ich hinauf zum Duca di Michaelangelo und schreibe da meinen täglichen Pilgerbericht. Dabei treffe ich wieder auf das deutsche Pärchen und wir essen noch gemeinsam zu Abend. Sehr gute Küche, toll für einen Feinschmecker wie mich. Es gibt in dieser Gegend eh kaum Lokale, die sich nicht aufs Kochen verstehen. Dann geht es zurück