Für jeden sein Ostergeschenk

Als ich den Waschsalon betrete, sehe ich eine jüngere Frau, die mit ihrer Wäsche beschäftigt ist. Während ich den Waschautomat so betrachte, spricht sie mich an, ob sie mir helfen könne. Ich bejahe natürlich. Sie erklärt mir das Ganze und ich stelle mich ein wenig dumm an – so gehört es sich als Pilger. Jedenfalls nimmt sie mir alsbald die Wäsche ab und sagt, ich solle in die Bar nebendran gehen. Sie erledige die Wäsche für mich und rufe mich dann. Nichts wie gesagt, raus aus der Lavanderia und hinein

Einsamer Weg durch die Pampa

Der Auftakt für meine Pilgerei verläuft bis jetzt wirklich optimal. Bisher sehe ich kaum ein Wölkchen am Himmel und es hat immer zwischen 22 und 25 Grad. Tendenz steigend. Was will mein Pilgerherz noch mehr. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn es bereits zu Beginn regnet und kalt ist. Das ist nicht gut für die Moral. Heute muss ich bereits kurz vor zehn Uhr aus dem Zimmer, da mir die Gastgeberin unbedingt ein original italienisches Frühstück servieren möchte. Das heisst Filterkaffee, Zwieback und etwas undefinierbares aus der Tüte. Da schlägt

Pilger treffen sich unterwegs

Das Hotel Venetian kann ich wirklich empfehlen. Für 16 Euro bekommt man ein einfaches, sauberes Quartier 150 Meter vom Centro Storico entfernt. Den Abend lasse ich noch gemütlich ausklingen und geniesse das fröhliche Treiben der Einheimischen. Obwohl noch nicht Sommer ist, wimmelt es von Leuten auf der Strasse. Danach beschäftige ich mich mit meinem Bericht und komme deswegen erst um zwei Uhr nachts ins Bett. Das ist kein Problem, da ich schlafen darf solange ich will. Wenige Pilger sind unterwegs Heute geht es deshalb erst um 11 Uhr los. Zuerst