Von il Santo zum Franziskusweg

Heute gibt es nicht viel zu erzählen. Gestern Abend fasse ich spontan den Entschluss nach Spoleto zu fahren und von dort aus auf dem Franziskusweg weiterzugehen. Den musste ich leider vor zwei Jahren im Winter wegen Grippe abbrechen. Also los zum Bahnhof um ein Ticket zu buchen. So darf ich ausnahmsweise einmal früh aufstehen. Bereit kurz nach neun geht der Zug und zuerst muss ich noch rund drei Kilometer zum Bahnhof laufen. Das Wetter ist nicht mehr so schön und es wird in den nächsten ein, zwei Tagen wahrscheinlich nicht

Für jeden sein Ostergeschenk

Als ich den Waschsalon betrete, sehe ich eine jüngere Frau, die mit ihrer Wäsche beschäftigt ist. Während ich den Waschautomat so betrachte, spricht sie mich an, ob sie mir helfen könne. Ich bejahe natürlich. Sie erklärt mir das Ganze und ich stelle mich ein wenig dumm an – so gehört es sich als Pilger. Jedenfalls nimmt sie mir alsbald die Wäsche ab und sagt, ich solle in die Bar nebendran gehen. Sie erledige die Wäsche für mich und rufe mich dann. Nichts wie gesagt, raus aus der Lavanderia und hinein

Endlose Weiten und viel Abfall am Weg

Poebene Agro Ferrara Emilia Romagna

Nachdem ich gestern noch einen zusätzlichen Tag in Ferrara verbracht habe, geht es heute weiter nach San Martino. Eigentlich eine kurze Etappe von nur rund 13 Kilometer. Mit ein paar Abstechern werden es jedoch rund 19 Kilometer, die ich unterwegs bin. Zuerst geht es los quer durch die Stadt Ferrara, nochmals vorbei an den diversen Sehenswürdigkeiten und dann geradeaus durch Wohngebiete und später durch das Industrie- und Gewerbegebiet. Rund acht Kilometer die Via Bologna entlang um dann später einen von zwei Richtungswechsel zu vollziehen bis zu meinem Ziel San Martino.