Nette Begegnung unterwegs

Gestern Abend haben wir in einer ausgezeichneten Herberge in Le Chemin übernachtet. Wir waren wieder alleine und wurden von der Leiterin kulinarisch verwöhnt wie Gott in Frankreich. Drei Gänge Menue, ausgezeichnetes Frühstück und richtig gute Betten. Das haben wir uns ja auch verdient nach 26 Kilometern auf und ab. Pilgerei kann nass sein Am Morgen geht es dann weiter, wir sind uns nicht ganz einig. Ich möchte nur elf Kilometer gehen bis zum nächsten grösseren Dorf Corbigny, da ich noch nicht richtig warm gelaufen bin und Muskelkater habe. Gerhard will

Der Pilgerstart verzögert sich

Lichtspiele Assisi

Gestern Abend habe mich im Hotel la Fortezza einquartiert. Ein älteres Hotel, mitten im Zentrum gelegen und mit 34 Euro auch noch günstig. Danach habe ich noch was Gutes gegessen, Pappardelle mit Wildschweingulasch – lecker. Danach bin ich noch ein wenig herumspaziert und habe mir die grosse Lichtshow auf dem Hauptplatz angeschaut. Das Ganze mit Musik unterlegt. Einfach schön. Grosser Schock am Morgen Es hatte gestern schon geregnet und das ging die ganze Nacht so weiter. Ausser das es sich am Morgen zu einem regelrechten Sturm ausweitet mit richtigen Windböen. Dazu kommt,

Ein harter Tag in den Bergen

Heute habe ich richtig gut geschlafen. Meine Unterkunft war richtig schön und sehr einsam gelegen. So konnte ich einfach die Stille geniessen. Was will mein Pilgerherz mehr. Um zehn Uhr breche ich auf, es geht schon bald im Wald den Berg hinauf und das sehr steil. Gleich mit einer langen Steigung zu beginnen ist nicht unbedingt das, was ich als Nachtmensch am Morgen brauche. Ich quäle mich über 800 Höhenmeter hinauf und denke mir mehrmals: Wenn ich jetzt die Möglichkeit hätte abzubrechen, dann würde ich es tun. Aber mitten im