Gut geplant ist halb gewonnen

Der gestrige Tag war schön, der ganze Tag ein einziger Genuss. Am Abend geniesse ich noch ein Thunfischsalat mit Ei. Sehr gut. Als störend empfinde ich, dass in einem Restaurant – gehört zur Pilgerherberge – Öl und Essig in sehr kleinen Portionen in Plastikbeutelchen serviert wird. In der derzeigen Plastikdiskussion ein No Go für mich. Wieso kann man nicht einfach wie üblich Flaschen zur Seite stellen? Bauernbub schmiedet Pläne Nach dem Essen kümmere ich mich um meinen Plan dem Regen zu entgehen. Der Wetterbericht schaut alles andere als berauschend aus.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Am Abend verlasse ich mein Zimmer und mache mich auf die Suche nach etwas essbaren. In der Unterkunft möchte ich nicht essen, obwohl es einen guten Eindruck hinterlässt. Aber ich möchte endlich Spaghetti oder etwas in der Art. Der Hotelier sagt mir, dass ein paar hundert Meter entfernt eine Pizzeria ist. Also nichts wie hin. Und wirklich, die haben Pasta auf der Karte. Zumindest Spaghetti Bolognese. Freude herrscht. Es kommt eine ziemlich grosse Portion daher. Mit viel Fleisch, wenig Spaghetti und das ganze gratiniert. Es ist nicht wirklich wie in

Husarenstück gelingt mir

Am Abend erkunde ich noch Spoleto. Tolle Fotos gibt es leider nicht. Es regnet und es ist alles andere als angenehm warm. Nach einer Portion Spaghetti Bolognese, die leider ziemlich kalt serviert wird, verziehe ich mich auf mein Zimmer. Das ist wirklich ok, aber kalt. Heizen ist im April nicht mehr angesagt. Respekt vor der Etappe Ich habe richtiggehend Bammel vor dem heutigen Tag. Es geht von Spoleto nach Macenano. Weil die Ponte delle Torre immer noch gesperrt ist, seit dem letzten Erdbeben, darf ich einen Umweg in Kauf nehmen.

Von il Santo zum Franziskusweg

Heute gibt es nicht viel zu erzählen. Gestern Abend fasse ich spontan den Entschluss nach Spoleto zu fahren und von dort aus auf dem Franziskusweg weiterzugehen. Den musste ich leider vor zwei Jahren im Winter wegen Grippe abbrechen. Also los zum Bahnhof um ein Ticket zu buchen. So darf ich ausnahmsweise einmal früh aufstehen. Bereit kurz nach neun geht der Zug und zuerst muss ich noch rund drei Kilometer zum Bahnhof laufen. Das Wetter ist nicht mehr so schön und es wird in den nächsten ein, zwei Tagen wahrscheinlich nicht

Nette Begegnung unterwegs

Gestern Abend haben wir in einer ausgezeichneten Herberge in Le Chemin übernachtet. Wir waren wieder alleine und wurden von der Leiterin kulinarisch verwöhnt wie Gott in Frankreich. Drei Gänge Menue, ausgezeichnetes Frühstück und richtig gute Betten. Das haben wir uns ja auch verdient nach 26 Kilometern auf und ab. Pilgerei kann nass sein Am Morgen geht es dann weiter, wir sind uns nicht ganz einig. Ich möchte nur elf Kilometer gehen bis zum nächsten grösseren Dorf Corbigny, da ich noch nicht richtig warm gelaufen bin und Muskelkater habe. Gerhard will

Der Pilgerstart verzögert sich

Lichtspiele Assisi

Gestern Abend habe mich im Hotel la Fortezza einquartiert. Ein älteres Hotel, mitten im Zentrum gelegen und mit 34 Euro auch noch günstig. Danach habe ich noch was Gutes gegessen, Pappardelle mit Wildschweingulasch – lecker. Danach bin ich noch ein wenig herumspaziert und habe mir die grosse Lichtshow auf dem Hauptplatz angeschaut. Das Ganze mit Musik unterlegt. Einfach schön. Grosser Schock am Morgen Es hatte gestern schon geregnet und das ging die ganze Nacht so weiter. Ausser das es sich am Morgen zu einem regelrechten Sturm ausweitet mit richtigen Windböen. Dazu kommt,

Ein harter Tag in den Bergen

Heute habe ich richtig gut geschlafen. Meine Unterkunft war richtig schön und sehr einsam gelegen. So konnte ich einfach die Stille geniessen. Was will mein Pilgerherz mehr. Um zehn Uhr breche ich auf, es geht schon bald im Wald den Berg hinauf und das sehr steil. Gleich mit einer langen Steigung zu beginnen ist nicht unbedingt das, was ich als Nachtmensch am Morgen brauche. Ich quäle mich über 800 Höhenmeter hinauf und denke mir mehrmals: Wenn ich jetzt die Möglichkeit hätte abzubrechen, dann würde ich es tun. Aber mitten im