Kalte Nacht und schönes Wetter erwarten mich

Abbadia San Salvadore ist eine nette kleine Stadt mit einem uralten Stadtkern, der viel Charme versprüht. Ich geniesse den Abend. Es ist eiskalt hier oben. Deshalb gehe ich etwas essen. Es gibt eine Pizza Quattro Formaggi mit Salame Piccante. Damit mir warm wird, wird kräftig mit Pfeffer und vor allem Peperoncino nachgewürzt. So ein richtiger Scharfmacher. Es graut mir ein wenig vor dem Schlafen. Die Herberge ist picobello in Schuss. Sauber und es hat alles was es braucht. Nur etwas nicht, Wärme. Da diese Unterkunft abseits des offiziellen Weges ist, übernachten hier nicht so viele Pilger. Vor allem nicht um diese Jahreszeit. Da lohnt es sich auch nicht, eine ganze Hütte stets zu heizen. Also packe ich mich richtig ein. Geduscht habe ich auch nicht. Obwohl es warmes Wasser gibt, ist mir das eine zu heftige Geschichte.

Wieder eine lange Etappe

Nach der langen und vor allem mit vielen Höhenmetern gespickten Etappe, stehen auch heute wieder 28 Kilometer mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen nach Aquapendente an. Unterkunft habe ich keine organisieren können, da unter den angegebenen Telefonnummern keine einzige funktioniert. Also geh ich los, vom Profil her ist es ein einfacher Weg. Die ersten zehn Kilometer geht es nur abwärts und danach mehr oder weniger flach bis zum obligaten Schlussanstieg. Aber auch der ist nicht besonders anstrengend. Die nächsten Tage muss ich ein wenig mehr Rücksicht auf mein Fuss nehmen. Denn ich spüre ihn leicht. Aber es ist ja nicht mehr weit bis nach Rom.

Tour GPS

Herberge gesucht

Wie gesagt, ich habe keine Herberge erreicht. Also suche ich vor Ort. Es gibt zwei verschiedene. Die erste hat grundsätzlich über den Winter geschlossen. Und die andere finde ich nicht. Eine freundliche Einheimische hilft mir und versucht die Unterkunft zu erreichen. Gelingt ihr aber auch nicht. Sie meint ich solle ein Albergo nehmen. Sie führt mich dahin und wirklich wahr, sie machen mir einen super Preis. 25 Euro mit Frühstück. Vielen Dank. Danach geht es noch in die Lavanderia. Noch einmal Wäsche waschen und vor allem unter die Dusche. Nach 60 Kilometer schwitzen, bin ich nicht mehr so ganz stubenrein.

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