Kalte Nacht und schönes Wetter erwarten mich

Abbadia San Salvadore ist eine nette kleine Stadt mit einem uralten Stadtkern, der viel Charme versprüht. Ich geniesse den Abend. Es ist eiskalt hier oben. Deshalb gehe ich etwas essen. Es gibt eine Pizza Quattro Formaggi mit Salame Piccante. Damit mir warm wird, wird kräftig mit Pfeffer und vor allem Peperoncino nachgewürzt. So ein richtiger Scharfmacher. Es graut mir ein wenig vor dem Schlafen. Die Herberge ist picobello in Schuss. Sauber und es hat alles was es braucht. Nur etwas nicht, Wärme. Da diese Unterkunft abseits des offiziellen Weges ist,

Landschaft wie von Gottes Hand gemalt

Auch heute hatte ich wieder eine geruhsame Nacht alleine in der Pilgerherberge. Richtig schön war es, sogar mit Heizung. Was selten der Fall ist. Am Abend gönnte ich mir noch ein richtig gutes Essen. Pappardelle al Chinghiale. Das liebe ich, bekomme ich zuhause nur, wenn ich selber koche. Jedenfalls war es sehr lecker und ich genoss noch die Abendstunden. Pilgerbegegnungen im Ostello Als ich mich im Ostello eingeschrieben habe, trifft auch Margrethe, meine Pilgerfreundin aus Kanada ein. Sie braucht ein paar Informationen. Kurze Zeit später trifft eine jüngere Pilgerin ein.

Einsamer Herbergspilger schläft gerne alleine

Herbergen suche ich ja bekanntlicherweise eher selten auf. Die Nächte verbringe ich lieber alleine oder zusammen mit meiner Frau. Mit fremden Menschen in einem Raum zu schlafen, ist mir wirklich zu intim. Vor allem mag ich kein Geschnarche oder andere körperlichen Auswüchse. Ziemlich verwöhnt bin ich. Das muss ich mir leider eingestehen. Gestern überwinde ich mich mal wieder und übernachte in der Pilgerunterkunft von Monteriggioni. Das Casa per Ferie Santa Maria Assunta ist ziemlich gross, es hat mehrere Räume. Es ist sogar möglich ein Zimmer mit eigenem Bad für sich