Die Letzten müssen sich sputen

Mein Aufenthalt in Rabacal ist angenehm. Am Abend esse ich noch in einer Pilgerherberge zu Abend. Das Pilgermenue ist ok. Es gibt Hühnchen mit Pommes und Reis. Anstatt der Suppe nehme ich einen Salat. Das Essen ist ziemlich eintönig. Es gibt wenig Abwechslung. Gebratener Fisch oder Fleisch. Nicht das es schlecht wäre, aber ich brauche nicht jeden Tag Fleisch. Und bei Fisch bin ich ziemlich vorsichtig. Nicht alles ist wirklich durchgegart. Aber Pilgern bedeutet auch, auf einiges verzichten zu können. Man lernt hier demütig zu sein. Die Unterkunft ist Klasse

Einsamer Herbergspilger schläft gerne alleine

Herbergen suche ich ja bekanntlicherweise eher selten auf. Die Nächte verbringe ich lieber alleine oder zusammen mit meiner Frau. Mit fremden Menschen in einem Raum zu schlafen, ist mir wirklich zu intim. Vor allem mag ich kein Geschnarche oder andere körperlichen Auswüchse. Ziemlich verwöhnt bin ich. Das muss ich mir leider eingestehen. Gestern überwinde ich mich mal wieder und übernachte in der Pilgerunterkunft von Monteriggioni. Das Casa per Ferie Santa Maria Assunta ist ziemlich gross, es hat mehrere Räume. Es ist sogar möglich ein Zimmer mit eigenem Bad für sich

Heisse Tage in den Bergen

Ihr habt euch sicher gewundert, die vergangenen Tage nichts von mir gehört zu haben. Aber es ist nicht immer einfach. Vorgestern habe ich einen ungewollten Ruhetag einlegen müssen, wegen fehlender Unterkunft. Gestern bin ich dann gegangen. Rund 25 Kilometer. Eine wunderschöne Unterkunft habe ich auch gehabt – in den Bergen und völlig einsam gelegen. Und ohne Internet. Das war in den verrgangenen Tagen das Hauptproblem. Keine Ahnung wieso das hier nicht funktioniert. Da leben wir bei uns zu Hause geradezu in luxuriösen Verhältnissen. Erstmals wieder in die Berge Gestern und

Herbergen und andere Katastrophen

Kanal

Diese Herbergsgeschichten sind für mich schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Gestern Abend war ich noch ein bisschen in der Stadt unterwegs und habe mir das Fussballspiel angeschaut. Danach bin ich zurück zur Unterkunft und wollte meine Tasche mit den Schreibutensilien in das Zimmer bringen. Ich geh rein und alle Mann liegen schon wie halbtote Fliegen in ihren Kojen. Es ist noch nicht mal zehn Uhr. Und das in Italien, wo die Nacht zum Tage wird. Ich versteh die Welt nicht mehr. Knallhartes Regime herrscht Also bin ich nochmals hinunter in die