Ein Bad im Nebelmeer und Partytime im Kloster

  Wenn einer in Pilgerherbergen übernachtet, darf er nicht immer mit dem vollen Service rechnen. Das ist auch ok so, da die meisten nicht als Hotel betrieben werden und zudem sehr günstig sind. Gestern wurde mir erstmals vorgeschrieben, wann ich spätestens im Hause zu sein habe. Der Zapfenstreich erfolgt um neun Uhr. Danach ist Schluss mit lustig und es darf ein anderes Schlafplätzchen gesucht werden. Nicht das ich nächtelang um die Häuser ziehe, aber es erzeugt einen gewissen Druck. Die Freiheit ist nicht mehr grenzenlos. Jedenfalls schaffe ich es fast

Der Himmel öffnet seine Schleusen

Regen Nebel

Nach der wunderbaren Tour gestern, gönne ich mir am Abend einen Teller Spaghetti aglio, olio è peperoncino. Köstlich, die einfachsten Gerichte sind oft die Besten. Bereits während des Abendessens beginnt es zu regnen. Sturzflutartig kommt das Wasser runter. Es schüttet die ganze Nacht hindurch. Bleiben oder Pilgern Am Morgen denke ich als erstes, heute lasse ich die Pilgerei und schau wie das Wetter morgen wird. Die Damen möchten weiter. Ich finde das nicht unbedingt gut, denn heute wollten wir bis zum Monte Mauro im Sintriatal gehen. Über 700 Höhenmeter rauf