Es wird gut, wenn man es tut

Stia ist ein ziemlich verschlafenes Städtchen. Es ist kaum etwas los. Ein paar Pilger sind da, die Strässchen wie leergefegt. Das ändert sich ab fünf Uhr ein wenig. Ein paar Geschäfte öffnen ihre Tore und ein paar Jugendliche haben ihren Plausch. Meine Unterkunft ist top – viel zu gut für einen, der am Pilgern ist. Deshalb kümmere ich mich um den nächsten Tag. Unterwegs habe ich einen Prospekt gefunden, mit einer Variante für die nächsten zwei Tage. Normalerweise geht man laut Pilgerführern über den Eremo di Camaldoli zum gleichnamigen Klosterdorf.

Überfressen wie eine Mastsau

Am Abend suche ich eine Pizzeria. Der Hotelier sagt mir den Weg und meint, die sei wirklich gut. Nach einer halben Stunde suchen lande ich Mr. Pizza. Dieser ist mehr Pizzakurier, hat jedoch einige Sitzplätze zu bieten. Da ich Hunger habe, suche ich nicht mehr weiter und bestelle eine Pizza Quattro Formaggi. Viel habe ich nicht erwartet. Hauptsache etwas im Magen haben. Es kommt eine riesiges Teil. Und ich bin ehrlich überrascht. Sie ist grossartig. Somit ist mein Tag gerettet. Ausser das ich mich überfressen habe. Ich fühle mich wie