Lukullische Genüsse und wunderschöner Pilgerweg

Liebe Leute, eines kann ich euch sagen. Ich gelte als ziemlicher Feinspitz und esse nun wirklich nicht alles. Andere behaupten, ich sei einfach heikel. Das stimmt so aber nicht. Wenn ich was esse, soll es einfach gut zubereitet sein. Es muss auch keine Gourmetküche sein. Wichtig sind nur gute Zutaten und viel Liebe beim Kochen. Dann gibt es auch etwas lukullisches auf dem Teller. Jedenfalls kehre ich in der Trattoria La Sferad D’Oro in Sutri ein. Unglaublich lecker. Ich esse Ravioli con Radicchio e Gorgonzola mit einer richtig leckeren Soße

Ein Bad im Nebelmeer und Partytime im Kloster

  Wenn einer in Pilgerherbergen übernachtet, darf er nicht immer mit dem vollen Service rechnen. Das ist auch ok so, da die meisten nicht als Hotel betrieben werden und zudem sehr günstig sind. Gestern wurde mir erstmals vorgeschrieben, wann ich spätestens im Hause zu sein habe. Der Zapfenstreich erfolgt um neun Uhr. Danach ist Schluss mit lustig und es darf ein anderes Schlafplätzchen gesucht werden. Nicht das ich nächtelang um die Häuser ziehe, aber es erzeugt einen gewissen Druck. Die Freiheit ist nicht mehr grenzenlos. Jedenfalls schaffe ich es fast

Von Oliven und netten Signoras auf dem Pilgerweg

Verzeiht mir, dass ich mich erst heute wieder zu Wort melde. Denn ich habe mir gestern einen faulen Tag gegönnt. Das heisst, ich spüre meinen Fuss und will nichts riskieren. So kümmere ich mich um die Wäsche, schau mal in der Farmacia vorbei und zieh mir ein Fussballspiel und das Formel 1 – Rennen rein. Ziemlich langweiliger Tag. Aber es muss so sein. Ich möchte gesund nach Hause kommen. Das mit der Farmacia ist auch eine nette Geschichte. Solche spielen sich nur auf Pilgerwegen wie dem Via Francigena ab. Die