Hoffentlich nur ein Männerhusten

Nachdem ich noch rechtzeitig zum Fussballspiel eintreffe, geniesse ich in einem Lokal einen Hamburger und schaue mir das Spiel an. Der Mensch braucht bekanntlicherweise Brot und Spiel um zufrieden zu sein. So ergeht es mir leider nicht, den die Schweizer verlieren in der Schlussphase. Dafür haben die Portugiesen etwas zu feiern und das tun sie ausgiebig. Danach geht es ins Bett. Ich bin hundemüde. Keine Ahnung wieso, denn die vergangenen Tage waren nicht so anstrengend. Durch den Lärm, schlafe ich auch nicht gut, obwohl ich ein tolles Zimmer habe. Ausserdem

Fatima: Ziel für viele Pilger

Leider ist mein Knöchel ziemlich mitgenommen von den langen Etappen der vergangenen Tage. Er ist stark angeschwollen und ich kann nicht mehr auftreten. Deshalb bleibe ich für zwei Tage in Amiais de Baixo. Wie bereits berichtet im Hotel Amiribatejo. Die Chefin kümmert sich rührend um mich. So bin ich heute wieder fit und bereit weiter zu gehen. Das Ziel heisst Fatima und ist rund dreissig Kilometer entfernt. Ich breche um kurz vor neun auf und es ist bereits ziemlich warm. Immer wenn ich einen Ruhetag habe, bin ich am nächsten

Gute Zeit um Entscheidungen zu treffen

Geplant habe ich heute erst um zehn Uhr aufzubrechen. Bereits drei Stunden früher kitzelt mich die Sonne aus dem Schlaf. Also stehe ich auf und schaue, ob ich einen Kaffee bekomme. Frühstücken mag ich nicht, aber Koffein braucht ein Pilger wie ich. Dazu bekomme ich einen frischgepressten Orangensaft aus der eigenen Zucht von Paula. Die anderen zwei Pilger sind ebenfalls schon wach und geniessen genüsslich die selbstgemachten Marmeladen. Es ist ein guter Start in den Tag. Es kann nur besser kommen wie gestern. Kurze Etappe erwartet mich Es stehen heute