Gefährlicher Weg nach Bologna

Heute führt mich mein Weg von Bentivoglio weiter zu einem Höhepunkt meiner Pilgerreise: Bologna – eine Kulturstadt mit einer grossen Historie. Fast 400 000 Menschen bevölkern diese Stadt, Davon sind rund ein Fünftel Studenten. Das heisst auch, dass Bologna jung, laut, schrill und vor allem en vogue ist. Es läuft immer irgendwo eine kleine Party. Tolle Restaurants mit wirklich gutem Essen erwarten mich. Aber auch Kultur und Kunst kommen hier nicht zu kurz.

Aufgepasst: Viel Verkehr unterwegs

Aber um an die Pfründe des guten Essens und die kulturelle Inspiration zu gelangen habe ich noch 22 Kilometer vor mir. Zuerst nach Castel Maggiore und dann weiter bis vor die Tore der Stadt. Das ist nicht ohne. Ich weiss aus Erfahrung, dass dies einer der schwierigsten Abschnitte auf meinem Weg wird, viele Nerven kosten werden und teilweise auch sehr gefährlich ist. Der grösste Teil führt mich über asphaltierte Strassen, die teilweise sehr stark befahren sind. Für mich eine reine Übergangsetappe, die man sich auch ersparen könnte – weil sie bedeutet eigentlich nichts anderes als psychischen Stress, viele Abgase und es gibt wenig Schönes zu entdecken. Der Preis für die Mühe wird aber ein toller Abend in der City sein, mit einem guten Glas Wein und was richtig gutes zu Essen. Und Morgen geht es ja schon weiter. Ab heute Abend wird es interessant.

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