Ein Tag in meinem eigenen Flow

Mein Hotel ist einsame Spitze. Als ich das Zimmer beziehe, wasche ich erst mal meine Keider. Zwanzig Stunden später sind sie immer noch feucht. So könnt ihr euch vorstellen, wie warm und vor allem wie feucht dieses Loch ist. Zudem bekomme ich langsam einen ausgeprägten Schnupfen, keinen Männerschnupfen, sondern einen richtigen. Leider ist mein Aufenthalt in Siena ziemlich verregnet und so kann ich nicht meinen Lieblingsplatz auf dem Piazza del Campo einnehmen. Was solls, das werde ich ein anderes Mal nachholen. Tour GPS Sonniger Start in den Tag Am Morgen

Einsamer Herbergspilger schläft gerne alleine

Herbergen suche ich ja bekanntlicherweise eher selten auf. Die Nächte verbringe ich lieber alleine oder zusammen mit meiner Frau. Mit fremden Menschen in einem Raum zu schlafen, ist mir wirklich zu intim. Vor allem mag ich kein Geschnarche oder andere körperlichen Auswüchse. Ziemlich verwöhnt bin ich. Das muss ich mir leider eingestehen. Gestern überwinde ich mich mal wieder und übernachte in der Pilgerunterkunft von Monteriggioni. Das Casa per Ferie Santa Maria Assunta ist ziemlich gross, es hat mehrere Räume. Es ist sogar möglich ein Zimmer mit eigenem Bad für sich

Höhepunkt meiner Pilgerei steht kurz bevor

San Gimignano ist eine tolle Stadt. Es wimmelt nur so von Touris, aber es ist einfach auch zu reizend hier. Man kann auf den Stadtmauern, die völlig erhalten geblieben sind, rund um die Stadt gehen und die Fernsicht geniessen. Nur zuviel Hunger und Durst sollte man nicht haben. Sonst herrscht ziemlich schnell Ebbe im Geldbörserl. Ziemlich teuer ist es hier, hat schon fast das Preisniveau von Zürich. Jedenfalls erkunde ich am Abend noch die Stadt. Paradies für Feinschmecker Es ist ein grösserer Feinschmeckermarkt im Gange. Da gibt es einige typische