Warmduscher haben es nicht leicht im Leben

Caprese Michelangelo ist ein verschlafenes Dörfchen. Viel ist hier nicht los. Es gibt kaum Unterkünfte und auch Restaurants gibt es nur zwei. Das eine ist geschlossen, wie auch die Bar – Ruhetag lässt grüssen. Also wandere ich hinauf zum Duca di Michaelangelo und schreibe da meinen täglichen Pilgerbericht. Dabei treffe ich wieder auf das deutsche Pärchen und wir essen noch gemeinsam zu Abend. Sehr gute Küche, toll für einen Feinschmecker wie mich. Es gibt in dieser Gegend eh kaum Lokale, die sich nicht aufs Kochen verstehen. Dann geht es zurück

Auf dem Weg zum Heiligen Grab

Heute bin ich wieder früh wach und schau aus dem Fenster. Wenige Wolken am Himmel und die Sonne guckt auch schon herab. Endlich könnte man sagen. In dieser Region hatten sie über vier Monate keinen Tropfen Regen gesehen. Das hat Petrus nun nachgeholt. Der Boden konnte das Wasser teilweise gar nicht aufnehmen, da alles ausgetrocknet war. Das hat teilweise zu kleineren Überschwemmungen und Muren geführt. Davon bin ich glücklicherweise verschont geblieben. So starte ich wohlgelaunt in den Tag und nehme erstmals den Bus nach Ponte Singerna, damit spare ich zwei