Für jeden sein Ostergeschenk

Als ich den Waschsalon betrete, sehe ich eine jüngere Frau, die mit ihrer Wäsche beschäftigt ist. Während ich den Waschautomat so betrachte, spricht sie mich an, ob sie mir helfen könne. Ich bejahe natürlich. Sie erklärt mir das Ganze und ich stelle mich ein wenig dumm an – so gehört es sich als Pilger. Jedenfalls nimmt sie mir alsbald die Wäsche ab und sagt, ich solle in die Bar nebendran gehen. Sie erledige die Wäsche für mich und rufe mich dann. Nichts wie gesagt, raus aus der Lavanderia und hinein

Seenwanderung und ein Fussballfest

Campagna

Meinen Pilgerfreund von gestern treff ich heute nicht. Er wollte zwar auch nach Ivrea, aber das hat wahrscheinlich nicht geklappt. Egal, ich hatte gestern Abend eine wunderbare Pizza genossen. Wirklich erstklassiger Food. Schon lange nicht mehr in dieser Qualität gesehen. Heute geht es nach Viverone. Eine Strecke von etwa 25 Kilometer. Schon beim Start spüre ich, dass mein rechter Fuss nicht so richtig will. Trotzdem geh ich weiter. Zuerst raus aus der Stadt und dann in die Pampa – oder besser gesagt ins Mückenparadies hinein. Es ist richtig feucht und

Überraschung am Ziel

Garden

Gefroren, richtig kalt war es, trotzdem eine gute Sache für mich dieser Caravan. Endlich kann ich mal ausschlafen. Um halb Zehn stehe ich auf und sortiere meine Sachen. Nicht so einfach, es ist ziemlich eng. Draussen schaut es ziemlich düster aus – Regen ist angesagt. Ich besiege meinen inneren Schweinehund und schlüpfe in meine Pilgerkluft und schon geht es los. Es ist ein unspektakulärer Abschnitt – bei diesem Wetter sowieso. Also lauf ich los bis zum Einkaufscenter, kauf mir ein paar Beeren und was Süsses und gönne mir einen Kaffe