Irgendwann ist genug gepilgert

Die Herberge, in der ich übernachte, ist nicht gerade ein Highlight. Nicht sehr gepflegt und sauber. Aber was soll’s. Als ich dort ankomme, steppt so richtig der Bär. Ein Gruppe Mädels und Buben geniessen hier ihren Musikunterricht. Mit grossem Eifer wird die Tonleitet rauf und runter gespielt. So wie ich den Leiter verstehe, verbringen sie hier ein Musiklager. Das kann schön laut werden. Jedenfalls mache ich mich auf eine eher unruhige Nacht gefasst. Ich weiss noch wie es bei uns in den Schullagern zu und her ging. Da brauchten die

Höhepunkt meiner Pilgerei steht kurz bevor

San Gimignano ist eine tolle Stadt. Es wimmelt nur so von Touris, aber es ist einfach auch zu reizend hier. Man kann auf den Stadtmauern, die völlig erhalten geblieben sind, rund um die Stadt gehen und die Fernsicht geniessen. Nur zuviel Hunger und Durst sollte man nicht haben. Sonst herrscht ziemlich schnell Ebbe im Geldbörserl. Ziemlich teuer ist es hier, hat schon fast das Preisniveau von Zürich. Jedenfalls erkunde ich am Abend noch die Stadt. Paradies für Feinschmecker Es ist ein grösserer Feinschmeckermarkt im Gange. Da gibt es einige typische

Pilgern macht endlich Spass

Pont-Saint-Martin

Die Sonne will es heute wirklich wissen. Bereits um sechs Uhr kitzelt sie mich aus dem Schlaf. Aber nicht mit mir, was soll ich zu dieser nachtschlafenden Zeit schon tun. Da gibt es nicht mal Kaffe zu trinken. Also dreh ich wieder um und schlummere weiter. Ein Stündchen später zieht es mich dann doch aus den Federn und ich mache mich mal taufrisch für einen weiteren Pilgertag. Dann zieh ich los und bevor ich wirklich meine Pilgergeschwindigkeit aufgenommen habe, kehre ich bei der ersten Bar zu. Cornetto Marmelatta, Cappucino und