Die Sonne meint es gut mit mir

Beim ausgedehnten Nachtbummel durch die Stadt Lucca gibt es einiges zu sehen. Viele Verkleidete prägen das Stadtbild. Vor allem habe ich noch nie so viel Zelte gesehen, es müssen hunderte sein. Jede Firma, die sich mit Comics und Spielen beschäftigt, muss hier verteten sein. Darunter natürlich auch die Filmstudios. Der Zugang zu den Zelten ist aber nur mit Ticket möglich. Interessanterweise gibt es noch genügend Italiener, die Geld genug für solche Dinge haben. Den die Besucher schleppen Berge von Spielen, Konsolen und anderes mit nach Hause. Unterwegs esse ich noch

Jubel und Trubel in Lucca

Diese Nacht habe ich richtig gut geschlafen und bin schon um acht Uhr munter. Es ist zwar ziemlich frisch im Zimmer. Aber mit Seidenschlafsack und zwei Wolldecken bewaffnet, sind auch kühlere Temperaturen ertragbar. Seit ich mit meiner Frau in unserem Häuschen lebe, habe ich mich so richtig an warme Temperaturen gewöhnt. Unter 24 Grad gibt es nur in Ausnahmefällen. Ohne Frühstück geht es los Da ich keinen Hunger habe, starte ich sogleich in mein neues Pilgerabenteuer. Heute will ich bis nach Lucca kommen. Die Herbergssuche ist ziemlich schwierig – den

Pilgerei macht einfach Freude

Erst einmal möchte ich euch berichten, weshalb ihr gestern nichts von mir zu lesen bekommen habt. Das Genua-Tief hat die Region richtiggehend im Würgegriff. Die Wetternachrichten verheissen nichts Gutes und so entschliesse ich mich einen Tag länger zu bleiben. Und ich bin richtigend glücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben. Es zieht ein richtiger Sturm über Massa hinweg, mit Windböen über 120 Km/H. Dazu gesellen sich mehrere Gewitter. Diese sind ein wenig anders wie bei uns, da kommt das Wasser wie aus Schleusen herunter. Es ist zwar ein langweiliger Tag so

Heisse Tage in den Bergen

Ihr habt euch sicher gewundert, die vergangenen Tage nichts von mir gehört zu haben. Aber es ist nicht immer einfach. Vorgestern habe ich einen ungewollten Ruhetag einlegen müssen, wegen fehlender Unterkunft. Gestern bin ich dann gegangen. Rund 25 Kilometer. Eine wunderschöne Unterkunft habe ich auch gehabt – in den Bergen und völlig einsam gelegen. Und ohne Internet. Das war in den verrgangenen Tagen das Hauptproblem. Keine Ahnung wieso das hier nicht funktioniert. Da leben wir bei uns zu Hause geradezu in luxuriösen Verhältnissen. Erstmals wieder in die Berge Gestern und