Tolles Essen und keine Badesaison

Im Gegensatz zu Porto herrscht in Labruge tote Hose. Pilger hat es natürlich, aber sonst ist nichts los. Die Badesaison hat noch nicht begonnen. Wer legt sich bei 18 Grad schon freiwillig an den Strand, vor allem bei der kalten Brise. Irgendwie fröstle ich ständig. Die Atlantikküste ist nicht bekannt, für warmes Meereswasser, also ist auch im Wasser planschen eine eher kühle Angelegenheit. Den ganzen Tag sehe ich niemanden schwimmen. Nur Surfer hat es viele. Dafür ist der Wind natürlich ideal. Später am Abend gehe ich essen. Das Lokal Caruso

Mit Frust am Jakobsweg unterwegs

Der Abend in Azambuja gestaltet sich schwierig. Ich habe seit zwei Tagen nichts gegessen und bin hungrig wie ein Wolf. Ausser ein paar Bars gibt es nichts. Und die haben nichts zu futtern ausser Chips. Das Problem ist, die Einheimischen bereiten sich auf ihr Dorffest vor. In den nächsten Tagen jagen sie Stiere durch ihr Städtchen. Das hat in dieser Region Traditon. Dabei wird der Stadtkern mit Gattern abgesperrt und jedes Viertel lässt einen Stier durch die Gassen streunen. Die Menschen stehen ausserhalb und hetzen die Tiere ein wenig herum.