Mit dem Boot nach Galizien

Hubs the Pilgrim ist wirklich ein Langschläfer. Erst um kurz vor Zehn komme ich in die Gänge und erwache aus meinem Tiefschlaf. Jetzt muss ich mich sputen. Denn es geht mit dem Boot übers Meer nach Galizien. Von nun an bin ich auf dem spanischen Festland unterwegs. Hier werden auch die Uhren eine Stunde vorgestellt. Also bin ich sehr spät auf dem Camino. Von Caminha nach O Porto Mougas gilt es immerhin gute 25 Kilometer zu pilgern. Auf dem Fischerboot lerne ich ein paar Pilger kennen und wir laufen gemeinsam

Gesund und munter geht es leicht

Nachdem ich gestern einen richtigen Leidenstag einziehen durfte, fühle ich mich heute wieder viel besser. Mein Magen rumort nur noch ein wenig. Vielleicht sollte ich nur noch Zwieback und Tee zu mir nehmen. Das wäre weniger risikoreich. Nur Spass macht dies auf Dauer auch nicht. So starte ich frohen Mutes, gesund und vor allem gut gelaunt auf meinen Camino. Pfeifend gehe ich los, das ist ein gutes Zeichen bei mir. Es steht eine ziemlich kurze Etappe von Agueda nach Albergaria-a-Velha von nur 17 Kilometer an. Die Strecke führt hauptsächlich über

Die Letzten müssen sich sputen

Mein Aufenthalt in Rabacal ist angenehm. Am Abend esse ich noch in einer Pilgerherberge zu Abend. Das Pilgermenue ist ok. Es gibt Hühnchen mit Pommes und Reis. Anstatt der Suppe nehme ich einen Salat. Das Essen ist ziemlich eintönig. Es gibt wenig Abwechslung. Gebratener Fisch oder Fleisch. Nicht das es schlecht wäre, aber ich brauche nicht jeden Tag Fleisch. Und bei Fisch bin ich ziemlich vorsichtig. Nicht alles ist wirklich durchgegart. Aber Pilgern bedeutet auch, auf einiges verzichten zu können. Man lernt hier demütig zu sein. Die Unterkunft ist Klasse

Pasta, Pasta – Leider nein

Nach einem guten Abendessen – was heisst schon gut, es gibt immer wieder etwa dasselbe – gehe ich schlafen. Meine Eltern haben in den Kriegszeiten bis zu dreimal am Tag Riebel gegessen. Das sollte mich ein wenig demütiger machen. Das Zimmer ist schön und kostet 17.50 Euro. Unglaublich günstig. Und mit Balkon. So schlafe ich wie ein Herrgöttchen und träume von Pasta, Risotto und mehr. Am Morgen scheint wieder einmal die Sonne und kitzelt mich aus dem Schlaf. Ohne Frühstück geht es los. Durch die langen Etappen der vergangenen Tage

Pilgerei ist nicht immer einfach

Am Morgen früh dämmere ich endlich in den wohlverdienten Schlaf und erwache erst Stunden später. So starte ich wie gewöhnlich kurz vor elf zu meiner Pilgerei auf den portugiesischen Camino – auf portugiesisch Caminho Portugues. Da meine Unterkunft ziemlich weit vom Startpunkt entfernt liegt, darf ich zuerst einmal nach dem Weg suchen. Keine Vorbereitung heisst auch keinen Stadtplan zu besitzen. Das bedeutet für mich, Leute ansprechen und sie nach dem Weg zu fragen. Die schütteln immer nur verwirrt den Kopf und meinen, das sei viel zu weit und empfehlen mir

Fröhliche Weihnachten

Wintertraum Franziskusweg Assisi

Nun bin ich seit Mittwoch wieder zu Hause von meinem Winterpilgern. Es stand leider unter keinem guten Stern. Nach feuchten, regnerischen Tagen ist es richtig kalt geworden und ich habe mir eine richtig, schwere Grippe zugezogen. Deshalb habe ich mich entschieden, frühzeitig meinen Camino abzubrechen. Nächstes Jahr gibt es ja neue Chancen und Möglichkeiten. Besinnliche Weihnachtszeit Ich wünsche allen, die meinen Weg verfolgen, eine wunderschöne Weihnachtszeit. Vor allem keinen Stress, viel Harmonie und Besinnlichkeit. Das sind Werte, die im wirklichen Leben zählen und nicht nur die Schenkerei unter dem Christbaum.