Ein Bad im Nebelmeer und Partytime im Kloster

  Wenn einer in Pilgerherbergen übernachtet, darf er nicht immer mit dem vollen Service rechnen. Das ist auch ok so, da die meisten nicht als Hotel betrieben werden und zudem sehr günstig sind. Gestern wurde mir erstmals vorgeschrieben, wann ich spätestens im Hause zu sein habe. Der Zapfenstreich erfolgt um neun Uhr. Danach ist Schluss mit lustig und es darf ein anderes Schlafplätzchen gesucht werden. Nicht das ich nächtelang um die Häuser ziehe, aber es erzeugt einen gewissen Druck. Die Freiheit ist nicht mehr grenzenlos. Jedenfalls schaffe ich es fast

Lourdes sehen und ab nach Hause

Eglise Notre Dame

Leider muss ich in Le Chatelet meine Pilgerreise unterbrechen beziehungsweise abbrechen, da ich einen wichtigen Termin am Freitag erhalten habe, den ich nicht verschieben kann. Da ich unbedingt einmal nach Lourdes wollte und dies auf meinem Pilgerweg auch gemacht hätte, lauf ich nun wieder zurück nach Saint-Amand-Montrond. Das ist der nächst gelegene Ort mit Bahnhof. Am Bahnhofschalter werde ich nett empfangen. Es stellt sich schnell heraus, dass die Dame ursprünglich aus Deutschland stammt, aber seit 35 Jahren in dieser französischen Provinz lebt. Der Liebe wegen. Ihr Deutsch hat mittlerweile schon