Der Pilgerstart verzögert sich

Lichtspiele Assisi

Gestern Abend habe mich im Hotel la Fortezza einquartiert. Ein älteres Hotel, mitten im Zentrum gelegen und mit 34 Euro auch noch günstig. Danach habe ich noch was Gutes gegessen, Pappardelle mit Wildschweingulasch – lecker. Danach bin ich noch ein wenig herumspaziert und habe mir die grosse Lichtshow auf dem Hauptplatz angeschaut. Das Ganze mit Musik unterlegt. Einfach schön. Grosser Schock am Morgen Es hatte gestern schon geregnet und das ging die ganze Nacht so weiter. Ausser das es sich am Morgen zu einem regelrechten Sturm ausweitet mit richtigen Windböen. Dazu kommt,

Der Weg ist das Ziel – Hallo Franz

Franziskuskirche

Gestern habe ich noch einen netten Abend verbracht. In einer Bar kam ich mit einem Pellegrino, wie könnte es auch anders sein, aus Österreich ins Gespräch. Pilger Jürgen kommt aus Dornbirn und hat wie ich, von seiner Frau Freigang fürs pilgern bekommen. So tauschen wir uns über unsere Erlebnisse aus und ich stelle fest ich bin nicht der einzige unterwegs, der seine Sachen liegen lässt. Manchmal ist es toll, wenn man jemanden zum Sprechen hat am Abend. Aber meist ist mir das zuviel. Ich könnte nicht in einer Gruppe pilgern,

Assisi ist nicht mehr weit

Heute starte ich erst spät zu meiner zweitletzten Etappe nach Assisi. Gestern habe ich fussbedingt eine Pause eingelegt und dem süssen Nichtstun gefrönt und die deutschen Wahlen mitverfolgt. Das die AFD so stark abschneidet ist bitter aber wahr. Dabei ist das ein richtiger Sauhaufen und schlecht organisiert. Der heutige Tag hat es in sich. Rund 32 Kilometer lang. Da ich zum Schluss meine Gesundheit nicht noch gefährden will, kürze ich ein wenig ab und nehm für die ersten paar Kilometer den Bus nach Ponte D`Assi. So fallen rund fünf Kilometer

Einsam und nachdenklich nach Pietralunga

Zurzeit befinde ich mich kurz vor Assisi, schon bald werde ich das Ziel vieler Franziskuspilger erreichen. Aber noch stehen lange Etappen auf dem Programm. Heute geht es über Pieve de’ Saddi nach Pietralunga – Mein spezieller Höhepunkt der Pilgerreise. Dieses Städtchen hat einfach Charme und keine Touristen und ist einfach so geblieben, wie in den vergangenen Jahrhunderten. Enge Gässchen, typische Steinhäuschen im umbrischen Stil und vor allem hilfsbereite und nette Menschen. Der Weg zu meinem Hotspot ist lang. Es warten rund 30 Kilometer auf meine armen Pilgerfüsse. Ein Auf und