Einsamer Weg durch die Pampa

Der Auftakt für meine Pilgerei verläuft bis jetzt wirklich optimal. Bisher sehe ich kaum ein Wölkchen am Himmel und es hat immer zwischen 22 und 25 Grad. Tendenz steigend. Was will mein Pilgerherz noch mehr. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn es bereits zu Beginn regnet und kalt ist. Das ist nicht gut für die Moral. Heute muss ich bereits kurz vor zehn Uhr aus dem Zimmer, da mir die Gastgeberin unbedingt ein original italienisches Frühstück servieren möchte. Das heisst Filterkaffee, Zwieback und etwas undefinierbares aus der Tüte. Da schlägt

Pilgerblues – und Glück im Unglück

Ausblick Centro Storico

Heute möchte ich eine Etappe einsparen. Denn die ersten Kilometer geht es wieder auf dem gleichen Weg zurück, den ich gestern gegangen bin. Und danach folgt ein Abstieg von rund 400 Metern. Also denke ich mir, ich fahre erst mit dem Bus nach Portico di Romagna und geh von da aus weiter nach Premilcuore. Und schon habe ich einen Tag eingespart. Der Bus fährt kurz vor sieben Uhr und ich steh zeitig auf. Nicht wirklich meine Zeit, heute aber leider notwendig. Alleine zu Hause Ich habe die Rechnung aber ohne

Schöner Abschluss des Cammino di San Antonio

Heute steht der letzte Abschnitt des Cammino di San Antonio bevor. Und auch einer der schönsten. Nachdem ich gestern Abend nichts vernünftiges zu Essen bekommen habe, ist der Start in den Tag ziemlich hart. Es geht gleich los mit einer Steigung zur Burg hinauf und noch weiter. Auf den ersten sieben Kilometer kommen rund 400 Höhenmeter zusammen. Das Panorama ist toll, nur mit meiner Kondition ist es nicht so gut bestellt. Ich bin ja auch kein Morgensportler, sondern ein richtiger Nachtmensch. Mit Mühe bezwinge ich den Hügel und komme schon