Die Hoffnung stirbt zuletzt

Am Abend verlasse ich mein Zimmer und mache mich auf die Suche nach etwas essbaren. In der Unterkunft möchte ich nicht essen, obwohl es einen guten Eindruck hinterlässt. Aber ich möchte endlich Spaghetti oder etwas in der Art. Der Hotelier sagt mir, dass ein paar hundert Meter entfernt eine Pizzeria ist. Also nichts wie hin. Und wirklich, die haben Pasta auf der Karte. Zumindest Spaghetti Bolognese. Freude herrscht. Es kommt eine ziemlich grosse Portion daher. Mit viel Fleisch, wenig Spaghetti und das ganze gratiniert. Es ist nicht wirklich wie in

Pasta, Pasta – Leider nein

Nach einem guten Abendessen – was heisst schon gut, es gibt immer wieder etwa dasselbe – gehe ich schlafen. Meine Eltern haben in den Kriegszeiten bis zu dreimal am Tag Riebel gegessen. Das sollte mich ein wenig demütiger machen. Das Zimmer ist schön und kostet 17.50 Euro. Unglaublich günstig. Und mit Balkon. So schlafe ich wie ein Herrgöttchen und träume von Pasta, Risotto und mehr. Am Morgen scheint wieder einmal die Sonne und kitzelt mich aus dem Schlaf. Ohne Frühstück geht es los. Durch die langen Etappen der vergangenen Tage