Irrweg nach Solesino

Heute am dritten Tag meiner Pilgerei läuft alles ein wenig schief. Ich habe gestern mein Handy im Lokal liegen lassen oder man hat es mir gestohlen. Als ich zurückging hatten sie bereits geschlossen und öffnen erst heute abend wieder. Super. Mein Hotelier hat sicher 10 mal auf meine Nummer angerufen, es hat sich leider niemand gemeldet. Auf jeden Fall hat meine Freundin die Leute erreicht und ich kann das Smartphone am Abend wieder entgegennehmen. Ich bin sehr erleichtert und glücklich. Schön.

Einsame Dörfchen am Weg

So geht es am Abend erst los, ist auch gut so, heute vormittag hat es geregnet, zum 24. Mal in diesem Jahr wie ich der Zeitung entnehmen konnte. Nicht mal die Hälfte der Regentage vergangenen Jahres. Wasser wird hier bereits rationiert. Heute gehe ich nur rund 13 Kilometer nach Solesino. Es ist eine nette Strecke, flach wie bisher. Es geht durch einsame Dörfer und Landschaften. Bald durchquere ich das Dorf Santa Elena.

 

Um halb zehn Abends erreiche ich meine wunderbare Unterkunft Manu Gold House. Ein Appartement direkt im Ort an der Landstrasse. In der Nacht aber ruhig, ausser der Pizzakurier verursacht Lärm bis kurz nach elf. Dafür sind seine Pizzen zum geniessen… Das Appartement ist das Beste was ich bisher auf meinen Touren gesehen habe, sehr stilvoll und edel. Empfehlenswert.

Unterkunft: Manu Gold House, Solesino Euro 35

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