Mit den Füssen meditieren

Nach einer langen Nacht, ich wache erst gegen zehn Uhr auf, geht es endlich auf den Cammino. Ich liebe Hotels, in denen man bis elf Uhr auschecken darf. Das kommt meinem Lebensgefühl entgegen. Zuerst geht es in eine Bar. Wie meistens bestelle ich mir einen Cappuccino, Cola Light und ein Cornetto. Wobei das Cornetto nicht wirklich gut ist. Zwar teuer aber nicht frisch. Danach laufe ich los. Rund 23 Kilometer sind es bis nach Monselice, eine kleine Stadt kurz nach Abano und Battaglia Terme. Es geht flach dahin, die Poebene

Anreise mit Hindernissen

Am Dienstag Abend entscheide ich mich spontan, nochmals den Cammino di Sant Antonio zu gehen. Also nichts wie ran und schnell einen Platz bei Flixbus buchen. Danach ist einpacken angesagt und schon schnell bin ich gut gerüstet für meinen Antoniusweg. Da ich die vergangenen Wochen im Kapuzinerkloster in Rapperswil mitleben durfte, habe ich einen tieferen Bezug zu Il Santo aufbauen können und viel über seine Geschichte erfahren. Für die Kapuziner ist er nach dem Hl. Franzikus einer der wichtigsten Heiligen. Pilger’s Pech mit dem Bus Am Morgen geht es kurz