Tolles Essen und keine Badesaison

Im Gegensatz zu Porto herrscht in Labruge tote Hose. Pilger hat es natürlich, aber sonst ist nichts los. Die Badesaison hat noch nicht begonnen. Wer legt sich bei 18 Grad schon freiwillig an den Strand, vor allem bei der kalten Brise. Irgendwie fröstle ich ständig. Die Atlantikküste ist nicht bekannt, für warmes Meereswasser, also ist auch im Wasser planschen eine eher kühle Angelegenheit. Den ganzen Tag sehe ich niemanden schwimmen. Nur Surfer hat es viele. Dafür ist der Wind natürlich ideal. Später am Abend gehe ich essen. Das Lokal Caruso

In Porto steppt der Bär

Trotz der gut 35 Kilometer langen Pilgerei, bin ich am Abend noch relativ fit und erkunde Porto. Eine wirklich tolle Stadt, in der richtig etwas los ist. So besuche ich noch ein paar Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale Se und wage mich an die Uferpromenade des Douro. Hier steppt der Bär. Viele kleine Lokale reihen sich aneinander. Hier explodieren für portugiesische Verhältnisse auch die Preise. Für Leute aus Mitteleuropa sicher zahlbar. Ob sich dies viele Einheimische leisten können, bezweifle ich stark. Hier verdienen normale Angestellte zwischen 600 und 700 Euro. Da