Lässiger Auftakt in die Via Francigena

Fernblick

Manchmal könnte in mir das Gefühl aufkeimen, dass die Menschen in Italien und Frankreich mich nicht hier haben wollen. Gestern wars wieder mal soweit: Die italienische Bahnangestellten streiken. So fallen etliche Züge aus. Deshalb strande ich in Parma und komme nicht mehr weiter. Also suche ich mir ein günstiges Zimmer und geh ein wenig auf die Pirsch. Ich war noch nie im Zentrum des Parmesans und Parmaschinkens. Es ist eine nette Stadt, ist für mich aber trotzdem kein Highlight unter italienischen Städten. Den lukullischen Bereich mal ausgenommen. Das Essensangebot ist

Einsam durch Frankreich pilgern

Kuhweide

Endlich scheint die Sonne. Sie kitzelt mich schon am Morgen früh aus dem Schlaf. Heute habe ich ein grösseres Programm vor. Ich habe gestern Abend einer meiner Lieblingsorte entdeckt. Eine Lavanderia mitten in der Stadt – endlich wieder richtig saubere Kleider zu haben ist einfach ein Luxus, den man zu Hause kaum zu schätzen weiss. Also nichts wie hin. Eine freundliche Französin hilft mir bereitwillig das Programm einzustellen. Wärend dem Waschen geh ich Kaffee trinken. Heute sind alle Geschäfte und Restaurants offen. Wunderbar. Gestern hatte ich richtig Glück. Am Anfang

Netter Plausch am Abend

Cross

Nachdem ich gestern Abend nicht gerade wie Gott in Frankreich gespeist habe, wache ich ziemlich hungrig auf. Was solls, alles ist geschlosen. So gehe ich mit leerem Magen los. Es beginnt schon zu regnen. Für heute und die nächsten Tage ist ziemlich schlechtes Wetter angesagt. So nehme ich mir vor mindestens bis nach Le Veurdre zu gehen. Da habe ich provisorisch eine Pilgerherberge gebucht für 13 Euro. Vielleicht geh ich dann noch weiter. Mal schauen. Alleine im Doppelzimmer Die zehn Kilometer bewältige ich wie im Fluge, obwohl meine Füsse noch