Bruchbude als Nachtquartier

Mein Zimmer ist eine bessere Rumpelkammer oder eher noch eine Bruchbude. Beim Reinkommen lege ich mein Handy auf den Tisch. Das ist ein Klapptisch, der an der Wand befestigt ist. Darunter steht ein Stuhl, den ziehe ich hervor. Es ertönt ein Knall und das Handy liegt am Boden. Der Tisch ist auf der einen Seite ausgehebelt und hängt nun herunter. Die Schraube wurde einfach in die Wand gedreht, ohne Dübel, ohne nichts. Das kann ja nicht halten. An den Falschen geraten Dann rufe ich die Rezeptionistin. Die ist sogleich hellwach

Irgendwann ist genug gepilgert

Die Herberge, in der ich übernachte, ist nicht gerade ein Highlight. Nicht sehr gepflegt und sauber. Aber was soll’s. Als ich dort ankomme, steppt so richtig der Bär. Ein Gruppe Mädels und Buben geniessen hier ihren Musikunterricht. Mit grossem Eifer wird die Tonleitet rauf und runter gespielt. So wie ich den Leiter verstehe, verbringen sie hier ein Musiklager. Das kann schön laut werden. Jedenfalls mache ich mich auf eine eher unruhige Nacht gefasst. Ich weiss noch wie es bei uns in den Schullagern zu und her ging. Da brauchten die

Ein Tag Ruhe für Körper und Geist 

Regen in Sicht

Der Wetterbericht verhiess gestern nichts Gutes. Stürmisches Wetter mit viel Regen. Heute schaut es schon besser aus, aber ich traue der ganzen Sache nicht über den Weg und bleibe einen Tag in Corniolo. Es ist mir einfach zu gefährlich auf über 1500 Meter aufzusteigen. Es ist zudem eine lange Etappe und mit nassen Schuhen nicht wirklich lustig. Also fröne ich dem Nichtstun und lege meine müden Beine hoch. Obwohl ich mit meinen Füssen richtig happy bin. Ich spüre sie zwar nach den Touren, es ist jedoch besser als ich befürchtet