Als der Hl. Franz mit der Nachtigall sang

Gestern habe ich noch meine Wäsche gewaschen. Ich finde, Italien ist der beste Ort zum Pilgern. In den meisten Orten, die nur halbwegs ein paar Eingeborene beherbergen, gibt es eine Lavanderia zum selber waschen. Was für einen wie mich toll ist, zeigt aber auch den Lebenstandart der Italiener auf. Ich kenne in unseren Breitengraden niemanden, der nicht über eine Waschmaschine im Haus verfügt. Hier darf man bei den Waschstationen in der Schlange anstehen. Steiler Anstieg zum singenden Franziskus Heute geht es zum Eremo Montecasale. Diese Einsiedelei wurde von den Möchen

Zu Besuch bei Michelangelo und die Sonne lacht

Gestern Abend traf ich noch drei Pilger. Die habe ich bereits am Vortag gesichtet, aber nicht angesprochen. Nach dem leckeren Abendessen mit Ravioli gefüllt mit Spinat und Ricotta an Butter mit Salbei, ruft mich einer von denen an ihren Tisch. Ich setze mich hin und wir reden ein wenig miteinander. Ist mir eigentlich eher unangenehm. Jedenfalls teilt mir nach dem Gespräch der eine mit, es sei gut, dass ich mit ihnen gesprochen hätte, da er mich vorher als unsympathisch empfand. Ich kann sagen, nach dem kurzen Intermezzo ist für mich

Ende gut, alles gut und ein kurzer Weg nach Brisighella

Gestern war ich ziemlich fertig mit dieser Welt. Zudem hatte ich noch Probleme mit dem Hotel. Ich hab es auf Booking.com gefunden und bin dann hin und frage nach. ¨Bei uns ist alles belegt¨, sagt mir die Receptionistin. Dann erklär ich ihr, dass noch Zimmer auf Booking.com zu haben sind. Sie macht sich schlau und ja, sie hat noch Zimmer. Preis 48 Euro mit Frühstück. Komisch denke ich mir und zeige ihr das Angebot im Internet. ¨Das kann ich nicht anbieten¨, meint sie lapidar und ich solle das doch im

Dreisam pilgern macht auch Spass

Doris, Hubs, Doris, Pilger

Heute bin ich schon um acht Uhr unter den Lebenden und bereit für einen spannenden Tag. Trotzdem sempre ich ein wenig herum. Eilig habe ich es ja nicht. Gestern musste ich mich noch ärgern. Als ich am Abend duschen wollte, hingen keine Handtücher mehr in meinem Zimmer. Also hin zur Reception welche holen. Kurze Zeit später wollte ich dann mein Schlafstätte bezahlen und es kostete vier Euro mehr als ausgemacht. Beim Pilgerpreis entfernt der Chef höchstpersönlich die Handtücher und verlangt einen Aufpreis. Hätte ich noch das Frühstück dazubestellt, wäre es