Einsamer Weg durch die Pampa

Der Auftakt für meine Pilgerei verläuft bis jetzt wirklich optimal. Bisher sehe ich kaum ein Wölkchen am Himmel und es hat immer zwischen 22 und 25 Grad. Tendenz steigend. Was will mein Pilgerherz noch mehr. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn es bereits zu Beginn regnet und kalt ist. Das ist nicht gut für die Moral. Heute muss ich bereits kurz vor zehn Uhr aus dem Zimmer, da mir die Gastgeberin unbedingt ein original italienisches Frühstück servieren möchte. Das heisst Filterkaffee, Zwieback und etwas undefinierbares aus der Tüte. Da schlägt

Pilger treffen sich unterwegs

Das Hotel Venetian kann ich wirklich empfehlen. Für 16 Euro bekommt man ein einfaches, sauberes Quartier 150 Meter vom Centro Storico entfernt. Den Abend lasse ich noch gemütlich ausklingen und geniesse das fröhliche Treiben der Einheimischen. Obwohl noch nicht Sommer ist, wimmelt es von Leuten auf der Strasse. Danach beschäftige ich mich mit meinem Bericht und komme deswegen erst um zwei Uhr nachts ins Bett. Das ist kein Problem, da ich schlafen darf solange ich will. Wenige Pilger sind unterwegs Heute geht es deshalb erst um 11 Uhr los. Zuerst

Anreise mit Hindernissen

Am Dienstag Abend entscheide ich mich spontan, nochmals den Cammino di Sant Antonio zu gehen. Also nichts wie ran und schnell einen Platz bei Flixbus buchen. Danach ist einpacken angesagt und schon schnell bin ich gut gerüstet für meinen Antoniusweg. Da ich die vergangenen Wochen im Kapuzinerkloster in Rapperswil mitleben durfte, habe ich einen tieferen Bezug zu Il Santo aufbauen können und viel über seine Geschichte erfahren. Für die Kapuziner ist er nach dem Hl. Franzikus einer der wichtigsten Heiligen. Pilger’s Pech mit dem Bus Am Morgen geht es kurz