Bruchbude als Nachtquartier

Mein Zimmer ist eine bessere Rumpelkammer oder eher noch eine Bruchbude. Beim Reinkommen lege ich mein Handy auf den Tisch. Das ist ein Klapptisch, der an der Wand befestigt ist. Darunter steht ein Stuhl, den ziehe ich hervor. Es ertönt ein Knall und das Handy liegt am Boden. Der Tisch ist auf der einen Seite ausgehebelt und hängt nun herunter. Die Schraube wurde einfach in die Wand gedreht, ohne Dübel, ohne nichts. Das kann ja nicht halten. An den Falschen geraten Dann rufe ich die Rezeptionistin. Die ist sogleich hellwach

Dauerregen begleitet mich

Als ich um vier Uhr in Massa eintreffe, bin ich richtig froh. Es hat den ganzen Tag wie aus vollen Kübeln geschüttet. Wer einmal ein richtiges Gewitter in Italien erlebt hat, kann sich sicher vorstellen, dass dies nicht gar so toll ist beim Pilgern. Auf jeden Fall bin ich ziemlich nass. In den Schuhen schwimme ich und die Hose ist natürlich auch nass. Einzig und allein der Oberkörper ist trocken geblieben. Meiner neuen Regenjacke von Mammut sei Dank. So ein gutes Teil hatte ich noch nie. Gut gespeist und geschlafen